Dienstag, 21. Oktober 2014

Erfahrungen bei der UTM Transformation (Maßstab)

Liegen die zu transformierenden Daten in einem Gebiet mit einem Maßstabsfaktor ungleich 1, sollten Texte und Zellen gezielt betrachtet werden, denn der Maßstabsfaktor schlägt sich in

  • der Texthöhe, Textbreite und 
  • der Skalierung von Zellen / Symbolen

nieder.

Die nachstehenden Grafiken verdeutlichen dies.
Ausgangslage ist ein Text mit einer Texthöhe und -breite von 5,0 m und ein Symbol mit einer Skalierung von 5,0.


Ausgangssituation: Text und Symbol

Skalierung des Symbols = 5,0

Texthöhe und -breite = 5,0 m


Nach Anwendung der Transformation im Gebiet mit maximaler Maßstabskorrektur sind Texthöhe, -breite und Symbolskalierung entsprechend verändert.

Skalierter Text



Skalierte Zelle


Da der Maßstabsfaktor (0,9996 - 1,00021) von der Lage (Breite, Länge) abhängig ist , kommt es vor, dass Texte und Symbole in einem Bearbeitungsgebiet unterschiedlich skaliert werden.

Transformationsbedingung:
Da es viele Prozesse, Programme oder Zeichenvorschriften gibt, die "runde" Werte voraussetzen, müssen relevante Texte und Symbole von der Maßstabskorrektur ausgenommen werden.

Die Applikation GeoTrans bspw. legt dies in der nachstehenden XML Datei fest, in der das Symbol "Laubbaum", sowie alle Texte auf der "Ebene 31" nicht skaliert werden.


Laubbaum und Texte auf der Ebene 31 werden nicht skaliert

Zu diesem Thema passend:
Beachtung des Rotationsunterschieds bei der UTM Transformation
Rotationsunterschied zwischen GK und UTM nach der Umstellung
Welche Einfluss hat die UTM Abbildung auf meinen Datenbestand?

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Burkhard Steuck
http://www.geomapping.de



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